Umsatzplus von 1 Prozent erwartet

2019. március 20., szerda, 10:06

Címkék: Auftragseingang Maschinenbau Nordrhein-Westfalen

Der Umsatz des nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbaus erreichte im vergangenen Jahr 44,4 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen des VDMA NRW. Der Umsatz lag um 1,8 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert. Für 2019 prognostiziert der Verband einen Umsatzzuwachs von nominal 1 Prozent.

Trotz der Unsicherheiten, die im vergangenen Jahr vor allem durch die US-Politik und den Brexit getrieben waren, hat sich der Umsatz 2018 mit einem Plus von 4,2 Prozent (2017: 42,6 Milliarden Euro) für den nordrhein-westfäli-schen Maschinenbau besser als erwartet entwickelt. Die Jahresbilanz 2018 des Auftragseinganges für den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagen-bau fällt mit plus 6 Prozent positiv aus. Dieses Ergebnis basiert sowohl auf der guten Nachfrage aus dem Inland (plus 7 Prozent) als auch auf der positiven Orderentwicklung aus dem Ausland (plus 5 Prozent). Hier war vor allem der starke Auftragseingang aus dem europäischen Ausland mit einem Zuwachs von 21 Prozent maßgeblich.

„Das Ergebnis des vergangenen Jahres hat unsere Erwartungen übertroffen. Es zeigt, dass die Lösungen des NRW-Maschinenbaus auch in unsicheren Zeiten stark nachgefragt werden“, erklärte der VDMA NRW Vorstandsvorsitzende Bernd Supe-Dienes. „Trotz der guten Zahlen ist mit Blick auf die Entwicklungen in Großbritannien und in der US-Handelspolitik Vorsicht geboten.“

Ausblick 2019

Die aktuell gute Auftragslage und der hohe Auftragsbestand sorgen dafür, dass die Maschinenbaufirmen auch im kommenden Jahr mit Produktionszuwächsen rechnen können. Ein Unsicherheitsfaktor für den Maschinen- und Anlagenbau ist die steigende Zahl an politischen Risiken. So lange die Unwägbarkeiten rund um den Brexit bleiben und die Handelskonflikte weiter eskalieren, steigen auch die Risiken für die Maschinenbauindustrie in NRW. Daher rechnet der VDMA NRW für 2019 – von einem hohen Niveau ausgehend – mit einem Umsatz-zuwachs von 1 Prozent auf 44,8 Milliarden Euro.

Ausbau der Belegschaften

Ende Dezember beschäftigte der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau 196.475 Mitarbeiter in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten. Damit lag die Zahl der durchschnittlich im NRW-Maschinen- und Anlagenbau beschäftigten Mitarbeiter im vergangenen Jahr bei insgesamt 197.110 – ein Plus von 2,3 Prozent oder 4462 Personen zum Vorjahr. Die ifo-Beschäftigtenerwartung für die kommenden Monate fällt ebenfalls positiv aus.

„Wir freuen uns, dass die Belegschaften im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut wurden. Die Unternehmen haben nach wie vor Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden und sehen den Mangel an Arbeitskräften als Produktionshindernis“, betonte Supe-Dienes.

NRW stark im Export

Der Maschinenbau ist die exportintensivste Branche Nordrhein-Westfalens und jede fünfte deutsche Maschine wird in Nordrhein-Westfalen produziert. Rund 70 Prozent der hier produzierten Maschinen und Anlagen gehen in den Export. 2018 exportierten die Unternehmen Maschinen und Anlagen im Wert von 31,3 Milliarden Euro und lagen damit 3,0 Prozent über den Zahlen von 2017 (30,4 Milliarden Euro). Traditionell stehen beim Export die Lieferungen auf den europäischen Markt mit mehr als der Hälfte der gesamten Maschinenexporte aus Nordrhein-Westfalen an erster Stelle; dahinter folgten die Regionen Asien mit gut 26 Prozent und Amerika mit 16 Prozent.

Der wichtigste Absatzmarkt des nordrhein-westfälischen Maschinenbaus war 2018 der chinesische Markt. Die Exporte dorthin legten im Vergleich zum Vorjahr um 17,7 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zu und lösten damit die Vereinigten Staaten an der Spitze ab. Ausfuhren in die Vereinigten Staaten nahmen 2018 um 6,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Frankreich mit 1,6 Milliarden Euro (plus 5,4 Prozent), die Niederlande mit 1,3 Milliarden Euro (plus 10,3 Prozent) und Polen mit 1,24 Milliarden Euro (plus 6,6 Prozent). Damit hat Polen das Vereinigte Königreich (1,20 Milliarden Euro, minus 5,1 Prozent) knapp überholt und auf Platz 5 verwiesen.

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