Technologietage 2018 von Schunk und Schiess- Potentiale zur Reduktion von Kosten und Zeit auf XL- und XXL-Maschinen

2018. június 07., csütörtök, 19:30

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Am 29. und 30. Mai luden die Schunk GmbH und Schiess GmbH zu den gemeinsamen Technologietagen nach Aschersleben ein. Über 40 Besucher nahmen die Einladung an und erlebten zwei spannende und interessante Tage (lunch-to-lunch).

Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Kostenreduktion durch die Optimierung der Rüstzeit. Neben dem Vortrags- und Besichtigungsprogramm präsentierte die Schiess GmbH ihr Portfolio an Maschinen und Dienstleistungen. Die Schunk GmbH hatte eine Vielzahl von Spann- und Greifmitteln mit nach Aschersleben gebracht, insgesamt zehn Objekte. Die Aerospace-Runde komplettierten die Walter AG sowie das Machining Innovations Network. Ebenso war die Wirtschaftsförderung der Stadt Aschersleben vertreten.

Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Aerospace-Industrie. Schunk präsentierte das innovative adaptive Spannmittel VERO-S Aviation. Im Nachgang stellte die Walter AG die Zerspanungstrends in der Branche vor, vor allem bezogen auf Aluminium- und Titanbearbeitung. Den Abschluss zu diesem Thema bildete die Präsentation der Schiess GmbH zur Entwicklung der VertiMaster AERO 25V, in welcher u. a. die beiden vorigen Themen vereinigt wurden. Den Abend ließen die Teilnehmer dann mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen im Parkhotel Schloss Meisdorf ausklingen.

Begrüßung durch Hrn. Duchstein, Produkt Manager Marketing, Schiess GmbH

Der zweite Tag begann – außerplanmäßig – mit dem Transport eines Bauteils von der VertiMaster VMG 6PS aus der Halle zum Kunden. Danach erläuterte die Experten von Schunk die Potentiale der „optimalen“ Spanntechnik sowohl konventionell als auch mit Magnetspannung, um die Rüstzeiten zu minimieren. Im Nachgang wurden an sechs Maschinen einige Spannmittel live gezeigt:

  • Auf der VertiMaster VMG 6 PS, eine vertikale Multitasking-Maschine mit 6.000 mm Planscheibe sowie einem 6.000 mm x 15.000 mm großen Plattenfeld, wurde zuerst ein Ring (Ø 4.800 mm) in konventioneller Aufspannung bearbeitet. Dann wurde live das Spannen eines RAM-Gehäuses auf zwei MAGNOS Magnetspannplatten (500 mm x 1.000 mm sowie 500 mm x 800 mm) inklusive Nullpunktspannsystem gezeigt sowie das Werkstück bearbeitet. Somit konnten die Potentiale der XXL-Maschine VertiMaster VMG 6 PS sowie der Magnetspanntechnik gezeigt werden.
  • Auf der runderneurten vertikalen Fräsmaschine CFZ 5.2, Retrofit durch die Schiess GmbH selbst, ausgerüstet ebenfalls mit zwei MAGNOS Magnetspannplatten (500 mm x 800 mm) inklusive Nullpunktspannsystem wurde gezeigt, dass auch Bauteile gespannt werden können, die über die Spannplatten hinausragen. Somit ist eine komplette Bearbeitung der Seite möglich.
  • Auf der vertikalen Drehmaschine VertiMaster V12, ausgestattet mit einem MAGNOS Radialpolspannfutter Durchmesser 1.200 mm, wurde das Rohteil eines Radreifen (Bahnrad) gespannt.
  • Auf der „Schwestermaschine“ VertiMaster V12 mit Palettenwechsler, ausgerüstet mit dem Leichtbau-Handspannfutter ROTA-S flex 1200, wurde ein rotatorisches Werkstück bearbeitet sowie der Palettenwechsel vorgeführt.
  • Auf einer horizontalen Drehmaschine Weiler E120, ebenfalls mit einem MAGNOS Radialpolspannfutter, erfolgte die Bearbeitung von dünnwandigen Ringen.
  • Auf der VertiMaster AERO 25V mit der neuen VERO-S Aviation Spanntechnik wurde live die Bearbeitung eines Referenzbauteils der Aerospace-Industrie gezeigt (als Praxis zur Theorie des ersten Tages).

Konventionelle Aufpassung Ring auf VertiMaster VMG 6PS

Zusätzlich erhielten die Besucher einen Einblick in die Fertigung und Montage der Schiess GmbH. Hierbei wurden auch das klimatisierte Messlabor sowie die Montage von zwei XXL-Maschinen erläutert.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen, das ausgiebig zum Networking genutzt wurde. Im Anschluss wurden die Besucher von Hrn. Michelberger, Schunk GmbH & Co. Spanntechnik KG, und Hrn. Duchstein, Schiess GmbH, mit dem folgenden Fazit verabschiedet: Beim Rüsten der Maschine besteht noch enormes Potenzial, sowohl bei Serien- als auch bei Einzelteilen. Dieses zu finden und zu heben ist einfacher und kostengünstiger als man denkt. Allerdings sollte dieses immer im Gesamtsystem Werkzeugmaschine stattfinden. Denn nur die richtige Konfiguration aller Parameter bringt den gewünschten Vorteil!

www.schiess.de

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