Sondereffekt bringt Belebung im Juni

Auftragseingang im Maschinenbau Nordrhein-Westfalen Juni 2019

2019. augusztus 05., hétfő, 11:34

Címkék: Auftragseingang Maschinenbau Nordrhein-Westfalen

Der Auftragseingang verzeichnete im Juni 2019 ein Plus von 23 Prozent. Bei der Inlandsnachfrage gab es eine Veränderung von +1 Prozent. Das Auslandsgeschäft lag bei +35 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-niveau. Die Orders aus dem Euroraum nahmen um 33 und aus dem Nicht-Euroraum um 36 Prozent zu.

Der Dreimonatsvergleich April bis Juni 2019 zeigte ein Plus von 2 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsaufträge nahmen um 14 Prozent ab und die Auslandsaufträge um 12 Prozent zu. Die Nachfrage aus dem Euroraum stellte sich mit +11 Prozent dar, während die Auslandsaufträge aus den Nicht-Euroländern um 12 Prozent zulegten.

Auftragseingang im Maschinenbau NRW, Gleitender Dreimonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2015 = 100, Quelle: VDMA-Statistik

Der Blick auf das erste Halbjahr 2019 zeigt, dass Auftragseingänge gegenüber dem Vor-jahr um 4 Prozent abnahmen. Die Inlandsnachfrage sank um 6 Prozent, die Auslands-nachfrage um 3 Prozent, wobei die Nachfrage aus den Euro-Ländern um 14 Prozent sank und die Nicht-Euro-Länder um +1 Prozent zulegten.

Auftragseingang im Maschinenbau NRW, Gleitender Zwölfmonatsdurchschnitt, preisbereinigte Indizes, Basis Umsatz 2015 = 100, Quelle: VDMA-Statistik

Die Auftragseingänge stellen sich im Juni unerwartet positiv dar. Allerdings profitieren nur wenige Teilbranchen davon, während sich der überwiegende Teil der Maschinen-bauer weiterhin in einem schwierigen Umfeld bewegt. „Das gute Gesamtergebnis im Juni basiert auf einer Kombination aus relativ schwachen Vorjahreswerten sowie Son-dereffekten in diesem Monat“, erklärt Hans-Jürgen Alt, Manager ProduktionNRW. „Der Juni schönt das Halbjahresergebnis etwas, wenngleich er es nicht kompensieren kann. Dem Maschinen- und Anlagenbau fehlt nach wie vor die Dynamik. Die Unsicherheiten auf den globalen Märkten machen sich – ebenso wie eine zyklische Abschwächung – weiterhin bemerkbar und werden uns voraussichtlich auch in der zweiten Jahreshälfte beschäftigen.“

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